Hannes Mackheimers profile

Reviews (7)

Esprit

Guter Shop - aber 'echtes Einkaufen' macht mehr Spaß...

Der Shop:
Die Homepage ist schlicht und elegant gehalten. Die nötige Übersicht kann man sich durch die Einteilung in große Kategorien (in der Kopfleiste Männer/ Frauen/ Kinder/ New/ Sale/ Wohnen/ Kampagne) und in der Sidebar Bekleidung/ Accessoires/ Top Picks/ Wohnen/ Gutscheine) verschaffen. Jede Einzelkategorie enthält bereits kleine Bilder der einzelnen Kleidungsstücke, sodass man jedes Teil zwar einzeln sieht, aber dennoch einen guten Gesamtüberblick über die neuen Trends dieser Kategorie erhält.

Die Auswahl:
Die Auswahl ist natürlich wesentlich größer als in jedem Laden in der Einkaufspassage – zwar kann man immer erst nachträglich, also nach Erhalt der Lieferung, anprobieren, aber was nicht passt, kann problemlos zurückgeschickt werden. Esprit macht generell sehr schöne Sachen, die ich sehr gern an meiner Freundin sehe und auch selbst gern trage (also, die Herrenmode, versteht sich).

Die Bestellung:
Sobald man ein Teil in den Warenkorb legt, werden einem sofort andere Kleidungsstücke empfohlen, die gut dazu passen. Das mag auf den ersten Blick etwas aufdringlich wirken, ist aber eigentlich ganz praktisch für Menschen mit nicht so viel modischem Feingespür, also für Männer wie mich... Man kann also noch zusätzliche Teile dazu wählen – muss man aber natürlich nicht. Ansonsten ist die Bestellung so wie in jedem Shop. Sympathisch finde ich, dass man auch ohne Registrierung etwas bestellen kann. So ist man nicht Clubmitglied bei tausenden von Shops, sondern gibt seine Adresse und Kontodaten nur einmal an, ohne langfristig im System gespeichert zu werden.

Der Service:
Ich finde es total praktisch, dass man die Sachen nicht nur online bestellen, sondern auch sehen kann, in welchem Shop welche Teile gerade verfügbar sind. Falls man ein Teil doch lieber direkt anprobieren möchte und nicht erst nach ein paar Tagen wissen möchte, ob die Farbe einem steht und der Schnitt passt, schaut man einfach nach, in welchem Shop in der näheren Umgebung das gewünschte Kleidungsstück in der benötigten Größe gerade vorrätig ist. Hier wird der Verknüpfung zwischen Internet und 'realem Leben' Rechnung getragen – das ist kein Regelfall in den Online-Shops und ich finde, Esprit geht hier absolut mit der Zeit.
Kleidung zurückzuschicken, die nicht passte, war immer problemlos möglich, sodass wir uns noch nie an den Kundenservice wenden mussten.

Preis-Leistungs-Verhältnis:
Die Kleidung an sich hat immer eine sehr gute Qualität – bei mir halten die Sache ewig und bleiben auch lange schön. Die Preise sind leider auch dementsprechend hoch, aber wenn man im Schlussverkauf einkauft, gehen die Preise einigermaßen. Meine Freundin kauft z.B. die Jeans nur für weniger als 30€ - und solche Angebote gibt es echt mehrmals im Jahr.
Im Online-Shop ist außerdem die kostenlose Lieferung hervorzuheben, sodass es tatsächlich eine super Alternative ist, ein Teil online zu bestellen, wenn es im Laden vergriffen ist.

Fazit:
Wir bestellen weiterhin gern bei Esprit, gehen aber nach wie vor auch in die Geschäfte in den Einkaufspassagen. Lieferung etc. klappen gut, aber das Shopping-Feeling kommt im Geschäft doch schneller auf.

Deutsche Bank

Guter Service - zu hohe Gebühren

Nachdem ich bereits meine jetzige Bank bewertet habe, möchte ich nun auch meine alte Bank bewerten und begründen, warum ich gewechselt habe.

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Der Service
Ich hatte ein Online-Konto, das für Schüler und Studenten kostenlos war. Obwohl ich nie sonderlich viel Geld hatte (also kein wirklich lohnender Kunde war), habe ich immer einen kompetenten und zuvorkommenden Service genossen. Ich hatte eine persönliche Beraterin, die jederzeit für mich da war und mir immer geholfen hat, wenn ich ein Problem hatte. Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich in Paris Geld abheben wollte und einfach nichts aus dem Automaten kam. Ich war dementsprechend panisch und hatte Angst, das Geld sei von Konto runter ohne dass ich es bekommen hätte. Dem war aber Gott sei Dank nicht so, meine Beraterin hat mir erklärt, was schief gegangen ist und ich konnte sofort wieder Geld abheben.
Ohne Probleme wurde mir auch ein kleiner Dispo eingeräumt, damit zum Monatsende keine Lastschriften platzen konnten. Das habe ich zwar kaum in Anspruch genommen, es hat mir aber viel Sicherheit gegeben,
Insgesamt also ein dickes Plus für den Service, der beweist, dass ein Online-Konto nicht unbedingt eine schlechte Dienstleistung nach sich ziehen muss.

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Kostenlos abheben innerhalb der Cash-Group
Praktisch war auch, dass ich bei allen Cash-Group-Filialen (u.a. Berliner Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank, Postbank, Norisbank) und Automaten kostenlos Geld abheben konnte. Ich hatte also fast immer eine der Filialen verfügbar und habe fast überall Geld bekommen. Nur in ländlicheren Regionen, wo es fast ausschließlich Sparkassen gibt, hatte ich Pech.
Außerdem hat die Deutsche Bank eine Kooperation mit der BNP Paribas, weshalb ich auch in Frankreich an vielen Stellen umsonst an Bargeld kam. Auch hier war ich also sehr zufrieden.
Eine Kreditkarte hatte ich zwar nicht, brauchte ich aber auch nicht unbedingt, da ich so gut wie alles mit meiner EC-Karte machen konnte.

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Die Gebühren
Als ich noch Student war, musste ich keine Gebühren bezahlen. Seit ich aber fertig bin, kostet ein Konto, wie ich es hatte, 6 oder 7 Euro Kontoführungsgebühren pro Monat. Ich dachte immer, das Prinzip einer Bank wäre so, dass man sein Geld dortlässt, die Bank damit spekuliert und dadurch Gewinne macht. Warum muss man dann noch Kontoführungsgebühren kassieren? Vor allem für ein Online-Konto, mit dem die Bank die geringsten Kosten hat... Das verstehe ich nicht ganz.
Das Konto umsonst für Studenten anzubieten, ist natürlich clever, weil sich wenige Leute die Mühe machen, nach Jahren die Bank zu wechseln und alle Lastschriftverfahren zu ändern etc. Ich habe es aber nun auf mich genommen, weil mir die jährliche Ersparnis von über 70€ es wert war.

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Mein Fazit
Eigentlich war ich immer zufrieden – aber die Gebühren waren mir zu hoch dafür, dass ich die gleiche Leistung bei einer anderen Bank umsonst bekomme.

Ltur

Unübersichtliche Seite, Schnäppchen muss man suchen - aber sie sind vorhanden!

Die Seite:
Auf der Website locken Dutzende von Angeboten – so viele, dass man schnell den Überblick verliert. Schöne Bilder von Stränden machen Lust auf Urlaub und fett gedruckte Preise versichern, dass man das Schnäppchen seines Lebens macht. Alles in allem ist mir die Seite etwas zu effekthascherisch und dafür nicht besonders übersichtlich. Wenn ich einfach ein günstiges Angebot suche, muss ich in verschiedenen Kategorien (z.B. Flug&Hotel und Bahn&Hotel) suchen und habe damit doppelte Arbeit.

Das Angebot:
Man findet wirklich viele Reisen zu allen möglichen Konditionen, in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Die Reiseziele liegen in der ganzen Welt verstreut und man kann nach verschiedenen Kategorien ordnen (z.B. All inclusive, Städtereisen, Familienspecials etc.) oder nur die günstigsten Flüge/Zugfahrten suchen, wenn man privat unterkommt oder bereits anderweitig eine Unterkunft gebucht hat.

Die Preise:
Ich muss sagen, dass ich für eine wirklich günstige Reise sehr lange gesucht habe. Ich höre immer von Bekannten und Verwandten, dass sie das Mega-Angebot gefunden haben (nicht notwendigerweise bei Ltur) und habe auch solche Schnäppchen gesucht. Aber so etwas zu finden benötigt echt mehrere Wochen Geduld und Recherche. Gute Angebote gibt’s meist nur zu Zeiten, in denen es am Ferienort meistens regnet oder so. Wir haben letztendlich eine Woche Gran Canaria gebucht (alles nördlich der Kanaren war uns im März wetter-mäßig noch zu unsicher), Flug und Bungalow ohne Verpflegung für 400€. Der Preis war absolut in Ordnung – die Kanaren sind ja nicht gerade um die Ecke und häufig kostet allein der Flug schon so viel. Allerdings haben wir wirklich lange gesucht und die meisten Angebote lagen deutlich darüber.

Die Leistung:
Wir hatten einen Direktflug in einer tollen Goldbären-Maschine ;-) . Der Service war okay und der Shuttle zu der Bungalow-Anlage (in San Augustin, Nähe Playa del Ingles/Maspalomas) hat auch wunderbar funktioniert. Die Anlage selbst war nett – recht klein und nicht sehr luxuriös, aber das haben wir zu dem Preis auch nicht erwartet. Unser Bungalow hatte unerwarteterweise sogar Blick aufs Meer, ohne dass wir draufzahlen mussten. Die Anlage hatte einen kleinen Pool mit Liegen drumherum und eine Poolbar, die ich allerdings nie offen gesehen hab.
Die Reise war zwar pauschal und mit Reiseveranstalter, allerdings haben wir davon nur am ersten Tag etwas gemerkt, als Ltur seine 'Verkaufsveranstaltung' abgehalten hat. Wie das anscheinend bei jedem Reiseveranstalter üblich ist, wurde uns 'der Ort gezeigt' und nebenbei auf das Angebot an Ausflügen hingewiesen, die man dazubuchen konnte. Der Empfang war ganz nett, aber wir haben den Urlaub über lieber unser eigenes Ding gemacht und sind selbst mit den dortigen Linienbussen in die umliegenden Städte gefahren. Dieses typische Trara, das Reiseveranstalter immer planen ist uns etwas unsympathisch gewesen, aber wir haben die Verkaufsveranstaltung in Kauf genommen, weil der Preis für die gesamte Reise so günstig war und wir ja sonst nichts in der Reisegruppe machen mussten.
Nachdem die Veranstaltung ausgestanden war, hatten wir ziemlich unsere Ruhe. Etwas seltsam war, dass von Ltur nur 2x pro Woche jemand für eine Stunde in unserer Anlage war. Also, wer eine intensivere Betreuung benötigt, sollte vielleicht lieber in ein Clubhotel fahren. Für uns war es ideal, weil wir unabhängig waren und der Pauschalpreis extrem günstig.

Fazit:
Für gute Preise muss man lange suchen – aber man findet sie. Alle versprochenen Leistungen wurden eingehalten und wir waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Urlaub. Typische Pauschalreisen-Aktivitäten kann man buchen, muss man aber nicht.

Mymuesli

Leckeres Müsli - leider etwas teuer

Der Shop
Die Homepage von Mymuesli gefällt mir sehr gut. Sie ist modern und frisch designt und man findet sich gut zurecht. Das Konzept des Shops gefällt mir sehr gut und auch die ständig neuen Innovationen lassen ihn nicht langweilig werden. Statt sich nur auf Müsli zu beschränken, gibt es inzwischen auch viele andere gesunde Sachen – spannend finde ich das O-Saft-Abo. Auch eine gute Idee: Die Mini-Müslibecher für unterwegs.
Gut finde ich, dass genau aufgelistet ist, was für Zutaten in welchem Müsli drin sind – und zwar auf verständliche Weise ohne kryptische Bezeichnungen und Abkürzungen. Die Zutaten sind alle ökologisch, sodass ich wirklich das Gefühl habe, hier etwas Gesundes zu bestellen.

Die Auswahl
Es gibt alle Müslisorten, die man sich nur vorstellen kann. Wer nicht die passende Mischung findet, kann sie sich hier selbst zusammenstellen – das war das ursprüngliche Konzept von Mymuesli. Inzwischen gibt es auch viele fertige Mischungen. Ich habe das Schlanker-Leben-Müsli bestellt, das ist so ein ganzes Paket mit verschiedenen Mischungen, die man über sechs Wochen verteilt nacheinander essen soll. Die Geheimzutat dieses Müslis sind Plantago-Samen. Die quellen auf und gewöhnen einen so an kleinere Portionen. Mal sehen, ob es hilft.

Die Bestellung
Die Bestellung läuft einfach ab und ist sehr übersichtlich. Ein fertiges Müsli zu bestellen ist natürlich besonders simpel. Aber auch bei selbst zusammengestellten Mischungen verläuft die Bestellung transparent und wird anhand einer Müslidose verbildlicht, die man virtuell füllt. Direkt darunter steht gleich der Preis und aktualisiert sich mit jeder hinzugefügten Zutat automatisch. So erlebt man keine bösen Überraschungen beim Bezahlen.

Die Lieferung
Die Müsli-Lieferung kommt in lustigen bunten Dosen, die man sich gern in die Küche stellt. Das Müsli wird durch den luftdichten Verschluss optimal geschützt – während des Transports und darüber hinaus. Die Lieferung kam pünktlich und wurde mit Begeisterung in Empfang genommen.

Der Geschmack
Als ich die Dose geöffnet habe, kam mir ein verlockender Duft in die Nase, sodass ich Lust hatte, das Müsli direkt zu probieren. Der anschließende Geschmackstest wurde mit Bravour bestanden. Ich könnte mir vorstellen, dass selbstgemischte Sorten nicht immer lecker werden – aber das hat man ja selbst in der Hand.
Einziger Nachteil: Im Verhältnis zu anderen Müslis ist das recht teuer, weshalb ich 'normales' Müsli weiterhin im Laden kaufen oder auch mal zwei Sorten mischen werde. Besondere Zusammenstellungen aber werde ich aber gern mal hier bestellen. Außerdem ist es schon cool, alles direkt fertig gemischt geliefert zu bekommen.

Mein Fazit
Hier werde ich auf jeden Fall wieder bestellen, wenn ich mal ein ausgefallenes Müsli haben möchte. Wenn das Schlanker-Leben-Müsli wirkt, wird auch das wieder bestellt. Für 0815-Müsli wäre mir der Shop allerdings zu teuer.

Ing Diba

Bewertung Ing-DiBa

Kostenloser Service
Ich bin kürzlich zur Ing-DiBa gewechselt, weil ich keinen Studentenstatus mehr habe und deshalb bei den meisten anderen Banken Kontoführungsgebühren zahlen müsste. Die DiBa verlangt keine Gebühren – das ist der Hauptgrund, warum ich mich dafür entschieden habe. Außerdem bekommt man eine Kreditkarte und einen Dispo ohne etwas nachweisen zu müssen. Das ist praktisch – kann aber auch gefährlich werden, wenn man nicht so gut mit Geld umgehen kann.
Ich kann zwar in keine Filiale gehen, wenn ich ein Problem habe, aber der Telefonservice ist wirklich zuverlässig und außerdem kostenlos.

Überall abheben
Die Kreditkarte ist aber super zum Geld abheben. Es gibt nämlich nur wenige DiBa-Automaten, wo man mit der EC-Karte kostenlos abheben kann. Mit der Visa-Karte hingegen kann man an jedem Automaten mit Visa-Zeichen kostenlos Bargeld abheben. Vorher war ich bei einer Bank der Cash-Group und war schon echt verwöhnt, was das Abheben angeht. Jetzt ist es sogar noch einfacher, weil noch viel mehr Bankfilialen und einzelne Automaten in Frage kommen.

Attraktive Prämien
Ich konnte außerdem von einer Prämien-Aktion profitieren und habe für die Neueröffnung meines Girokontos 100 € bekommen. Es hieß zwar, nur bei einem monatlichen Gehalt von 1000 € bekäme man die Prämie – aber auch wenn ich nicht ganz 1000€ im Monat verdiene, habe ich trotzdem problemlos die Prämie bekommen. Auch wenn man Freunde wirbt, gibt es Prämien für Werbenden und Geworbenen. Da macht es doch gleich noch mehr Spaß, Freunde zu 'bekehren' :-)

Mehrere Konten gleichzeitig verwalten
Ich hatte bereits ein Sparkonto bei der DiBa – weshalb ich auch beim Kontowechsel als erstes an diese Bank gedacht habe. Nach der Kontoeröffnung habe ich mich in mein altes Sparkonto eingeloggt und festgestellt, dass ich mit den gleichen Zugangsdaten beide Konten verwalten kann. So muss ich mir nur ein Passwort und einen Schlüssel merken und habe trotzdem einen Überblick über alle Konten.

Sicherheit
Besonders bei online verwalteten Konten ist es wichtig, dass der Zugriff gesichert ist und sich kein Hacker zu fremden Konten Zugang verschaffen kann. Bei der DiBa genügt nicht etwa eine einzige PIN, sondern man wählt ein Passwort bzw. einen Code aus, der zuerst abgefragt wird, und dann muss man eine Art PIN eingeben (den sogenannten DiBa-Key). Von diesem Schlüssel werden aber jeweils nur 2 Ziffern abgefragt, immer an unterschiedlichen Stellen – also mal die erste und dritte, mal die 4. und 5. etc. Diese Ziffern werden auch nicht mit der Tastatur eingegeben, sondern mit der Maus auf einem Zahlenfeld angeklickt. Ich bin kein Experte, aber ich habe den Eindruck, dass es so schwieriger wäre, die von mir gesendeten Daten abzufangen, sodass ich mich hier sehr sicher und gut aufgehoben fühle.

Mein Fazit
Alles in allem ist die DiBa die perfekte Bank für mich: Im Internet alles verwalten, keine Angst vor Hackern, überall Geld abheben und keine Kontogebühren! Die Prämie war nur das noch i-Tüpfelchen; das Konto hätte ich so oder so eröffnet.

Vodafone

Ungünstige Vertragsbedingungen, Empfang mittelmäßig

In meiner Bewertung werde ich ausschließlich auf die Handyverträge eingehen – einen anderen Vertrag habe ich nie bei Vodafone abgeschlossen. Alles, was ihr hier lest, bezieht sich auf Vodafone als Mobilfunkanbieter.

Die Tarife
Vodafone bietet jede Menge Flatrates an, die für Vieltelefonierer sicher praktisch sind. Ich telefoniere allerdings schon immer lieber vom Festnetz aus, wenn ich ungestört bin, statt im Bus alle an meinem Gespräch teilhaben zu lassen. Daher habe ich einen normalen Tarif ausgesucht (schon vor einigen Jahren), bei dem ich eine Grundgebühr und einen Mindestverbrauch hatte – insgesamt kostete mich der Vertrag mindestens 15 € im Monat, plus die Kosten, die über den Mindestverbrauch hinausgingen.
Dafür, dass ich mein Handy relativ selten nutze, ist das recht viel, sodass ich inzwischen wieder zu einer Prepaid-Karte (bei einem anderen, günstigeren Anbieter) übergegangen bin. Die lade ich alle zwei Monate mit 15€ auf, spare also die Hälfte.

Das Netz
Vodafone rühmt sich oftmals damit, das beste Netz zu bieten – das kann ich nicht unbedingt bestätigen. In der Stadt ist alles in Ordnung, sobald man allerdings im Urlaub in einer etwas ländlicheren oder bergigeren Gegend war, hatte ich kaum noch Empfang – wenn überhaupt. Ich kann es nur mit meinem jetzigen Netz vergleichen (mein Anbieter nutzt das D1-Netz), muss aber sagen, dass ich mit dem neuen Netz besseren Empfang habe.
Schön war auch, dass zum Jahreswechsel vier von sechs SMS nicht ankamen. Klar sind da alle Netze überlastet, aber zwei Drittel find ich schon arg viel für das 'beste Netz'.

Die Handys
Wer einen so 'kleinen' Vertrag mit wenig Fixkosten im Monat abschließt, bekommt natürlich nur eine kleine Auswahl an Handys kostenlos zur Auswahl. Ein Freund von mir hat einen Mega-Vertrag für 80€ im Monat und hat ein sehr tolles Handymodell umsonst bekommen. Es ist aber ganz logisch, dass das Modell vom Vertrag abhängt und ich konnte mit den billigeren Handys gut leben. Insgesamt kann man natürlich Glück oder Pech haben mit dem Modell, das man sich aussucht – da kann der Provider wenig für.

Der Service
Wenn mit dem Handy etwas nicht stimmte, konnte ich es einschicken und reparieren oder umtauschen lassen – je nachdem, wie schlimm der Fehler war. Das hat einigermaßen funktioniert. Allerdings finde ich die Vertragsbedingungen bei Vodafone nicht gerade kundenfreundlich. Dass man sich für zwei Jahre binden muss, wenn man ein Mobiltelefon kostenlos bekommt, kann ich ja noch verstehen. Allerdings hatte ich eine Kündigungsfrist von drei Monaten und konnte immer nur zu dem Datum kündigen, an dem ich den Vertrag abgeschlossen habe. Im Klartext. Ich habe nach einem Jahr und neun Monaten vergessen zu kündigen und musste den Vertrag deshalb um ein ganzes Jahr verlängern. Zu allem Überfluss habe ich auch beim zweiten Mal den Termin verpasst, sodass ich insgesamt vier Jahre bei Vodafone war, von denen ich nur zwei wollte.

Fazit
Mir war der Traif dafür, dass ich wenig telefoniert habe, zu teuer. Die Netzqualität war so lala und der Vertragsbedingungen nicht kundenfreundlich. Hier werde ich so schnell keinen Vertrag mehr abschließen.

Jennifer Krämer found this review useful

Airberlin

Die Preise sind nicht mehr das, was sie mal waren...

Die Buchung
Die Airberlin-Seite ist selbsterklärend, sodass die Buchung ohne größere Schwierigkeiten vonstatten gehen kann. Praktischerweise sieht man nicht nur das ausgewählte Datum sehen, sondern immer auch gleich die Preise der Flüge am Tag davor und danach. So kann man, wenn man ein bisschen flexibel ist, gleich sehen, ob ein Flug in unmittelbarer Umgebung vielleicht noch günstiger zu haben ist.
Gut finde ich, dass die Zuschläge für Kerosin etc. direkt angezeigt werden, sobald man einen Flug anklickt. Unter den Übersichten über die Flüge steht auch gleich die Endsumme, jeweils mit den Summen der ausgewählten Flüge. So werden die Preise transparent gehalten und man weiß von Anfang an, was finanziell auf einen zukommt – im Gegensatz zu anderen Airlines, die erst die Preise nennen und anschließend fragen, ob man auch Gepäck aufgeben möchte.

Die Preise
Ich fand das Preis-Leistungs-Verhältnis immer sehr gut. Die Preise konnten sich zeitweise wirklich mit Easyjet messen, obwohl Airberlin einen wesentlich besseren Service bietet. Inzwischen sind allerdings die Preise enorm gestiegen. Ein Flug, für den ich vor zwei Jahren 80€ bezahlt hätte, kostet nun ca. 140€. Natürlich versucht das Unternehmen, sich zu sanieren – aber wenn der Preis doppelt so hoch ist wie bei anderen Airlines, werde ich wohl die anderen Airlines wählen. So kommt man auch nicht aus den roten Zahlen heraus.

Der Flug
Ich bin schon oft mit Airberlin geflogen, meist zwischen Paris und Berlin. Auf dieser Strecke hatte ich nie Probleme mit Verspätungen und war immer sehr zufrieden mit dem Komfort im Flugzeug. Selbst größere Menschen haben noch einigermaßen Beinfreiheit und bekommen nicht gleich Beklemmungen. Die Musikeinspielungen sind etwas nervig, da recht laut und immer sehr brüsk. Da die Einspielungen ohnehin immer nur kurz sind, könnte man sie auch gleich ganz weglassen. Insgesamt ist das Flugerlebnis aber sehr angenehm.

Der Service
Der Service war der Grund, warum ich mich bei einem vergleichbaren Preis immer für Airberlin entschieden habe. Gepäckaufgabe ist bereits im normalen Preis enthalten – eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, heutzutage ist dem leider nicht mehr so... Außerdem pflegt Airberlin noch andere Bräuche, die in anderen Airlines unter den Tisch fallen. Selbst auf so einer kurzen Strecke wie Paris-Berlin werden noch Getränke und ein Snack serviert – umsonst. In den Billig-Fluglinien kommt das gar nicht mehr vor.

Fazit
Mit dem Service und der Airline an sich war ich immer zufrieden. Allerdings sind die Preise seit Kurzem so gestiegen, dass es sich für mich lohnt, auf den Service zu verzichten und bei einer Billig-Airline zu buchen. Schade...

Leon B. found this review useful

Hannes Mackheimers profile

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Hannes Mackheimer
Reviewer
Male, 1972
Ingolstadt, Germany

About

Hi, ich bin Hannes aus Ingolstadt! In meiner Freizeit reise ich gern und lerne andere Länder und Kulturen kennen.