Ehemalige inkompetente Vorgesetze
Nach oben buckeln, nach unten treten, war ihre Devise!
Hierbei handelt es sich um eine sich inzwischen im Ruhestand befindende Bibliothekarin, welche über mehrere Jahre meine Vorgesetzte gewesen war, nämlich um Frau Elvira Pertermann aus Eula bei Borna. Sie engagierte sich damals aktiv für die moderne Umgestaltung der Stadtbibliothek zur Mediothek in Borna. Zweifelsohne verfügt sie über ein fundiertes Wissen auf ihrem Fachgebiet. Jedoch bezogen sich all ihre Kompetenzen ausschließlich darauf.
Leider wurde sie als leitende Angestellte dem ihr zugewiesenen Job in keinster Weise gerecht und war somit eine katastrophale Fehlbesetzung, denn sie übernahm keinerlei Verantwortung, sowohl für all die damit verbundenen ihr anvertrauten Aufgaben bei so ziemlich allen innerbetrieblichen Angelegenheiten, als auch im Umgang mit ihren ihr untergeordneten Kolleginnen, so dass es den Eindruck erweckte, dass ihr ein wirklich gutes Betriebsklima völlig gleichgültig gewesen zu sein schien. Das wurde insbesondere dadurch erkennbar, dass sie das uns zur Verfügung gestellte Budget für innerbetriebliche Arbeitsmaterialien extrem großzügig überstrapazierte, denn einen Großteil dieser finanziellen Ressourcen, welche für einen reibungslosen Betriebsablauf erforderlich waren, bzw. die dadurch erst die entsprechenden Tätigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen gewährleisten sollten, investierte sie stattdessen lieber für pompöse Empfänge von "erlesenem" Besuch. Daraus resultierend fehlte das nötige Kleingeld für Büromaterialien, und es entstand somit ein vermeidbarer Engpass, so dass wichtige Schreibarbeiten nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden konnten.
Doch nun zurück zu ihrem Führungsstil, welcher jegliche dazu erforderlichen Skills von dieser doch sehr selbstgerechten, narzisstischen Person vermissen lässt, und der für diesen verantwortungsvollen Posten obligatorisch ist. Denn an gewissen Führungsqualitäten mangelte es ihr in erheblichem Maß. Frau Pertermanns angebliche Freundlichkeit ist eigentlich nur vorgespielt, weil sie sich ausschließlich zu ihren übergeordneten Mitarbeiter*innen sowie zu Kolleg*innen anderer Abteilungen - und vor allem zu Besucher*innen und Nutzer*innen - zwar stets nett und aufgeschlossen verhielt, allerdings war das leider nur Fassade. Tatsächlich aber "glänzte" sie gegenüber ihren Untergebenen durch empathielose Illoyalität, indem sie oftmals laut, herablassend, bevormundend und manchmal auch beleidigend auftrat. Besonders auf mich hatte sie sich mit solch einem Bossinggebaren eingeschossen.
Seit sie im Frühsommer 1992 die Leitungstätigkeit für die Stadtbibliothek bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand übernahm, herrschte bald darauf keine entspannte, friedliche Atmosphäre mehr im Team, und fortan existierte im Laufe der Jahre auch Mobbing. Vor Kolleg*innen und sogar vor Besucher*innen maßregelte sie mich permanent. Einmal geschah dies sogar vor einer ehemaligen Lehrerin von mir, da putzte sie mich proletenhaft herunter, so als ob ich eine geistig minderbemittelte Göre wäre.
Wichtige betriebsinterne Informationen wurden von ihr niemals offen kommuniziert bzw. ordnungsgemäß weitergeleitet. Jedoch extrem aktiv agierte sie immer dann, um insbesondere mich vor versammelter Mannschaft vorzuführen und somit bloßzustellen. Empathie sowie Taktgefühl existierte für diese Person quasi überhaupt nicht. Auch meine Leistungen wurden niemals gewürdigt, stattdessen aber oftmals kritisiert und mir dabei sogar Inkompetenz auf Schulkind-Niveau unterstellt.
Ausgerechnet bei einem heftigen Unwetter schickte sie mich durch die ganze Stadt, um an ALLEN Schulen Werbeplakate für eine - ebenfalls kostspielige - Veranstaltung dort auszuhändigen, bei welcher explizit "elitäre" Gäste eingeladen waren, obwohl diese Aktion dafür noch mehrere Wochen Zeit gehabt hätte.
In jeglicher Hinsicht war sie stur, verknöchert und kompromisslos.
Dies belastete mich dermaßen heftig, dass ich depressiv geworden bin und schlussendlich kündigte. Somit kristallisierte sich heraus, dass sie von Mitarbeiterführung so viel Ahnung hatte wie ein Haustier vom kleinen Einmaleins.
Meines Erachtens wurde ihr dieser Chefposten aufgeschwatzt, weil sich anscheinend niemand Geeigneteres für dieses Amt bereiterklärt hatte, und um selbigen nach dem Ableben des vorherigen Bibliotheksleiters zu übernehmen.
Es bleibt zu hoffen, dass ihre Nachfolgerin, welche seit einigen Jahren dieses Amt bekleidet, sich dafür wesentlich besser eignet!








