Unmenschlich diskriminierend
Meine Tochter hat sich nach langen Jahren und vielen Kämpfen und Schicksalsschlägen auf Ihre Gesundheit bedacht und kämpft gegen und mit sich.
Sie allein hat die Entscheidung getroffen auch Hilfe von Außerhalb - Adipositas Tagesklinik im HBK Zwickau- anzunehmen.
Viele Gespräche, Sportstunden, Ihre Umstrukturierung im eigenen Tagesablauf und vieles mehr, inkl. 3 Mahlzeiten, viel Trinken usw.
Jetzt nach über 6 Monaten wird sie für meine Sichtweise, extrem diskriminiert. All die Anderen Teilnehmer*innen in Ihrer Gruppe haben bereits Ihren Operationstermin erhalten und können bald schon in Ihr neues und weiteres Leben starten.
Meine Tochter bemüht sich extrem, nach all den Belastungen die Sie schon tragen muss, steht Sie für sich ein und kämpft.
JETZT, lässt man Sie im emotionalen Loch stehen und schaut genüsslich zu, wie Sie sich wohl verhalten mag.
Alle 14 Tage wird in einer Runde von Ärzten und Psychologen und Therapeuten der OP Termin für die Teilnehmer besprochen.
Einzig ist nur noch meine Tochter übrig und muss leiden. Als wenn sie die letzten 10 Jahre das nicht schon erleben musste, mit Hass, Hetze und Ausgrenzung.
Schön das diese Personen alle ein Leben voller Freude und Gesellschaft haben, jemand der sich dies sehnlichst wünscht und ebenfalls endlich an der Gesellschaft teilhaben möchte ohne allein durchs Äußere ausgegrenzt zu werden, wird so bestraft und für meine Verhältnisse aufs übelste Diskriminiert.
Der Termin beim gemeinsamen Kochen war ja schon interessant- die Immunerkrankung Zöliakie schließt einiges an Lebensmitteln schon aus. Wir haben seit dem Kindergarten, über jedwede Schulzeit und dem Internat wie auch Krankenhausaufenthalte ständig damit zu kämpfen, dass man Ihre Diät (kein soziales Spiel zum Abnehmen), sondern eine Kostform, die für meine Tochter Lebensnotwendig ist, ständig falsch macht. JA- selbst die ach so studierten Krankenhausärzte und Fachkräfte haben hierbei schon sehr oft versagt.
Jedenfalls, was zum TEUFEL ist das Problem, ausgerechnet meiner Tochter diese Hürde zu nehmen und die Operation durchzuführen.
Natürlich weiß Sie um Risiken und dementsprechende Situationen die nach einer solchen Operation vorkommen können. Und selbstverständlich geht sie da nicht ohne jedweden Vorbehalt heran. Sie macht sich wohl Ihre Gedanken, mal davon abgesehen, dass sie bereits seit Jahrzehnten mit Krankenhäusern, auf Grund meiner Gesundheit, mit aufwachsen musste.
Jetzt möchte Sie ihr Leben verbessern und nicht jeden Tag aufs neue mit der Angst aufwachen, dass gesundheitlich etwas gravierend negatives geschieht. Sie möchte mit Ihren 23 noch die nächsten Jahrzehnte mit jeder Herausforderung wachsen.
Sie ist eine sehr Charakterstarke, direkte und ehrliche Persönlichkeit. Wer dies noch nicht festgestellt hat, wird es die Tage erleben.
Denn seit Anfang Juli sind die zu absolvierenden Termine alle geschafft, selbst als ich zur Reha war, hat Sie trotz der Tiere alles in Kauf genommen, um Ihre Termine in der HBK zu machen. Sie feierte nicht einmal krank, oder entschied sich "keinen Bock" zu haben. Trotz vieler Widersprüche in sich und dem, "eigentlich hab ich heute keine Lust", hat sie nie aufgegeben und immer zu dem gestanden und Termine durchgezogen, weil Sie dies möchte. Für Ihre Gesundheit.
Es ist wirklich unverzeihlich, dass andere Personen über Ihren emotionalen und psychischen Zustand urteilen, ohne überhaupt zu wissen, was Sie behaupten. Sie laufen nicht eine Sekunde in den Schuhen meiner Tochter. Sie haben nicht eine Sekunde von den Jahren erlebt, was es bedeutet von gewissen ehemaligen Familienmitgliedern gemobbt zu werden, Ausgrenzung zu erfahren und tägl. zu spüren, nur weil man anders "isst" (auf die Zöliakie bezogen). Von Feiern ausgeladen zu werden, nur weil der Gegenseite die Umstände zu groß sind ggf. andere Lebensmittel zu besorgen oder mit diesen richtig umzugehen. Sie haben nicht tägl. erlebt, wie es ist mit einem Bruder aufzuwachsen der Borderline (von der impulsiven) Art hat. Indem ständig der Kampf mit anderen Kindern, Jugendlichen, Behörden, Schulen und Polizei stattfindet.
UND DENNOCH, meine Tochter ist eine Starke junge Frau und sollte nicht so behandelt werden.
Ich finde es wirklich nicht lobenswert, wenn eine Klinik sich zwar Patienten mit Adipositas helfen möchte, aber bis auf eine Teilnehmerin, alle schon positive weiterbehandlung haben.
Nur weil meine Tochter deutlich sagt, dass Sie für die Verarbeitung der Kinder- und Jugendzeit mit Ihren Geschwistern und der Straftat mir gegenüber nicht reden möchte, lässt man Sie jetzt im STICH.
ES ist eine wirkliche Unmenschlichkeit.
August 21, 2025
Unprompted review