Verbreitet Fake-News und feiert sich…
Verbreitet Fake-News und feiert sich Monate vor Fertigstellung für den erfolgreichen Abschluss einer völlig fehlgeplanten Baustelle.
Straßen.NRW hat am 26.11.2024 feierlich die Freigabe der B54 verkündet, während auch Monate später noch die Hälfte der Spuren gesperrt ist, Leitplanken, Ampeln und Schilder fehlen. Natürlich verweist man in der Pressemitteilung nicht auf solche Kleinigkeiten und kann auch 2 Monate später noch nicht sagen, wann die Baustelle in der Realität fertig wird.
Ironisch sind auch die Aussagen, dass die Kolleginnen und Kollegen in aufwendigen Abstimmungen und kleinteiliger Koordination alles gegeben haben, dass das Projekt so wenig verkehrsbelastend wie möglich wird. Klar, jeder logisch denkende Mensch wird es für sinnvoll erachten, wenn man über 5 Jahre auf der gesamten Fläche Teile absperrt, Baustellenampeln ohne sinnvolle Schaltung aufstellt, falsche Schilder aufhängt und alle Kreuzungen gleichzeitig beeinträchtigt. Natürlich wäre es vollkommen unlogisch, würde man erst eine Kreuzung fertig bauen, dann den nächsten Abschnitt. Viel sinnvoller ist es, alles gleichzeitig zur Baustelle zu machen und dann in Zeitlupe gelegentlich an einer einzigen Stelle zu arbeiten. Aber der wirkliche Geheimtrick von Straßen.NRW ist es, große Kreuzungen der Bundesstraße über Monate zu sperren, während man die einzige Umgehungsstrecke zeitgleich möglichst maximal einschränkt. Das wirkliche Highlight von Straßen.NRW bei der Baustelle ist dann aber, dass man die gesamte Bauzeit von über 5 Jahren über die größte Kreuzung zwischen zwei Bundesstraßen als Baustelle lässt und auch Monate nach der Fake-Freigabe in der Pressemitteilung noch nicht für den Verkehr freigibt. Warum sollte man sich auch bemühen einen solchen wichtigen Verkehrsknoten möglichst schnell fertigzustellen? Als kleines Gimmick stellt man dort dann noch die falschen Schilder auf, mit denen man dann korrekt eingeordneten Fahrzeugen signalisiert, dass die Spur wegfällt, damit diese sich erst auf die andere Spur drängen, nur um dann zu sehen, dass die Spur nicht wegfällt und die orts- bzw. baustellenunkundigen Fahrer doch wieder zurück auf die vorherige Spur müssen, die dann nur leider voll ist. Viele halten dann an und blockieren den ganzen Verkehr, so dass auch die baustellenkundigen Leute nicht mehr weiter kommen. Helfen würde es schon, wenn man hier einfach ein korrektes Schild aufstellen würde, dass anzeigt, dass die linke Spur zur Linksabbiegerspur wird, anstelle ein Schild aufzustellen, dass die linke Spur wegfällt und sich alle rechts einsortieren müssen. Aber auf solche Details kann man bei Straßen.NRW nicht achten, man hat doch ein Schild aufgestellt, welches ist doch egal. Interessiert ja keinen, was für ein Schild man gerade aus dem Lager nimmt. Fällt auch keinem auf, über Monate nicht. Wie auch? Dafür müsste ja mal jemand die Baustelle besuchen, aber bei dem Stau dort hat wohl niemand bei Straßen.NRW Lust darauf. Hoffentlich kann bald die KI deren Aufgaben übernehmen!
November 26, 2024
Unprompted review