Keine Touristenshow, sondern echte Natur
Natur und Aktivitäten:
Die Artenvielfalt ist beeindruckend. Wir haben jeden Tag neue Tiere und Pflanzen gesehen, von Brüllaffen über eine Lanzenotter bis zu einer Harpyie. Besonders hervorzuheben ist, dass man aktiv in den Alltag eingebunden war – ich bin mit den Emberá jagen und fischen gegangen und hab viel über das Überleben im Dschungel gelernt. Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich und ändert sich fast täglich.
Verpflegung:
Ein großes Lob an unseren Guide und Koch Sergio. Das Essen war hervorragend und frisch: Garnelen direkt aus dem Fluss, frittierte Teig-Dinger, frischer Kaffee und erstklassiges Obst. Normalerweise verliert man auf solchen Expeditionen massiv an Gewicht, bei mir waren es dank der guten Verpflegung nur zwei Kilo.
Organisation:
Die Flexibilität war ein großer Pluspunkt. Es gab keinen starren Zeitplan. Je nach Wetterlage oder Interesse konnten wir entscheiden, ob wir an einem Ort länger bleiben oder ein Camp überspringen und dafür einmal länger wandern.
Die Interaktion mit den Emberá:
Ein Bedenken war, dass der Besuch bei den Indigenen eine inszenierte Show für Touristen sein könnte (wie auf so vielen anderen Touren). Das war absolut nicht der Fall. Wir haben das Leben im Dorf so kennengelernt, wie es ist. Die Leute waren wirklich sehr gastfreundlich und die Begegnungen auf Augenhöhe.
Fazit:
Man sollte nicht zimperlich sein. Man ist im Dschungel, fernab jeder Zivilisation. Jagd gehört dort zum Alltag. Wer versteht, dass er sich nicht in Europa befindet und echte Natur sucht, dem kann ich diese Tour uneingeschränkt empfehlen. Ohne die Kontakte von Abentur wäre dieser Zugang unmöglich gewesen.
David meinte, einige Teilnehmer hätten die Umgebung als grüne Hölle bezeichnet, von mir aus hätte es noch ein paar Tage so weitergehen können ;) Insgesamt die beste und authentischste Tour, auf der ich bisher war (und ich reise relativ viel). Riesen Lob an David!







