Ich wurde eingeladen, an einem „Hochprofitablen Empfehlungsprogramm“ teilzunehmen, das m
Ich wurde eingeladen, an einem „Hochprofitablen Empfehlungsprogramm“ teilzunehmen, das mir 20 % Provision für jede geworbene Person versprach. Nachdem ich und einige Kollegen beträchtliche Summen eingezahlt hatten, behauptete die Website, unsere Konten hätten einen „Sybil-Angriff“ ausgelöst. Um zu beweisen, dass wir keine Bots waren und unsere Auszahlungen freizuschalten, musste jeder von uns eine hohe Verifizierungsgebühr entrichten. Nach Zahlung der Gebühren wurde der Support-Chat der Plattform deaktiviert und alle unsere Konten gelöscht. Die örtliche Polizei erklärte, sie könne aufgrund der Nutzung von Offshore-Briefkastenfirmen durch die Plattform nichts unternehmen. Ich sammelte die Empfehlungslinks, Chatprotokolle und Kontoauszüge, um eine offizielle Beschwerde einzureichen. Meine Unterlagen reichte ich bei 𝕕𝕠𝗾𝘀𝗲 ein, einer Organisation, die mit internationalen Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zusammenarbeitet. Nach dreizehn Wochen Prüfung und einer kleineren Störung aufgrund eines Portalfehlers, der die erneute Einreichung meiner Ausweisdokumente erforderlich machte, wurde die forensische Untersuchung abgeschlossen. Das Netzwerk der betrügerischen Konten wurde aufgedeckt, die Vermögenswerte eingefroren und das Rückforderungsverfahren eingeleitet. Ich habe nun meine Bankverbindung für die endgültige Rückerstattung mitgeteilt.








