Über das ganze Jahr kommen in den…
Über das ganze Jahr kommen in den österreichischen Bergen Menschen in Bergnot. Selbstüberschätzung, Falscheinschätzungen, mangelhafte Ausrüstund und zuwenig Sicherheitsbewußtein führen immer wieder zu schweren Unfällen. Ein paar wenige Beispiele.
Ein junger Stuttgarter wollte eine besonders steile Bergrinne abfahren, verlor das Gleichgewicht und stürzte 1.000 Meter ab, ehe er auf eine Felsplatte knallte. Die Bergrettung kratzte seine Überreste zusammen.
Eine kanadische Wandergruppe war in den Bergen unterwegs, als eine Frau vom Weg abkam und 40 Meter abstürzte. Die Bergrettung fand sie tot in einem Bachbett liegend.
Vier deutsche Skifahrer mißachteten die Lawinenwarnstufe drei, umgingen eine Schranke und fuhren ins freie Gebiet ein. Sie lösten ein Schneebrett aus, das sie alle verschüttete. Sie hatten Airbags und Lawinenpiepser bei sich, was ihnen nichts half. Drei von ihnen konnte die Bergrettung mittels Handyortung ziemlich rasch finden. Sie wurden tot geborgen. Da das Wetter schlechter wurde, mußte die Suche nach dem Viertem abgebrochen werden. Erst nach einer Wetterbesserung wurde mit Sonden nach ihm gesucht und er wurde tot aufgefunden.
Zwei Muslimas mußte die Bergrettung in Sicherheit bringen, da sie Schuhe mit flachen Sohlen trugen und weil sie nicht mehr vor und zurück wußten.
Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhanges kamen drei Tscheoloswaken zum höchsten Berg Österreich, dem 3798 Meter hohen Großglockner. Sie übernachteten auf einer Hütte und brachen - obwohl sie der Wirt der Hütte, der sich mit den Wetterverhältnissen am Glockner bestens auskannte - dringend vor einem drohenden Wettersturz warnte, auf. Aus dem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel wurde innerhalb von zehn Minuten ein heulender Schneesturm und man fand sie am nächsten Tag 20 Meter von der Hütte entfernt. Der Mann war schon tot, die beiden Frauen starben auf dem Weg ins Krankenhaus. Usw. Usw.
Bei der österreichischen Bergrettung sind auch Frauen im Einsatz. Das fängt mit der Notärztin im Rettungshubschrauber an. Die muß auch den Mut haben, sich an einem Bergetau 60 Meter hinabzulassen.
Eine Spende ist immer willkommen. Die österreichische Bergrettung ist für jeden da und verdient hohe Anerkennung.








