Unvollständige & sehr mühsame Rückerstattung nach Konzertabsage
Wir hatten über koelnticket.de Karten für Torsten Sträter gekauft. Der Auftritt wurde krankheitsbedingt abgesagt. So weit, so verständlich. Das kann passieren, dafür kann koelnticket.de bzw. derticketservice.de nichts.
Was danach passierte, macht mich allerdings mehr als wütend:
Unter der URL, wo ich die Rückerstattung beantragen können sollte, habe ich zwar ein Formular vorgefunden, aber es war nicht bedienbar. Konkret wurde mir immer wieder gesagt, ich müsse mich anmelden, obwohl ich angemeldet war.
Also habe ich dem Support am 12.1. geschrieben wegen dem Bug mit einer sehr ausführlichen Beschreibung des technischen Problems (ich bin Webentwickler).
Am 13.1. wurde mir mitgeteilt, man habe die Rückabwicklung angefragt.
Am 25.2. habe ich erneut nachgefragt, weil bis dahin kein Geld eingegangen war.
Am 26.2. antwortete man mir daraufhin, das Geld wäre am 13.1. angewiesen worden.
Am 27.2. habe ich daraufhin geantwortet, dass ich das nochmals überprüft habe und keinen entsprechenden Geldeingang gefunden habe.
Am 2.3. wurde mir mitgeteilt, dass die Gutschrift nicht möglich gewesen wäre, weil meine "Bankverbindung nicht (mehr) gültig" sei. Das wundert mich sehr, weil ich auf besagtes Konto seit Jahren per Dauerauftrag jeden Monat Geld überweise und sich nichts an dem Konto geändert hat.
Am 5.3. habe ich dementsprechend meine "neue" (= alte) IBAN-Nummer an den Support geschickt.
Am 9.3. habe ich eine Überweisung in Höhe des ursprünglichen Ticketpreises mit einer Differenz von 12,80€ auf meinem Konto erhalten. In der ursprünglichen Rechnung sind 5€ Buchungsgebühr enthalten. Wie genau man auf 12,80€ Differenz kommt, erschließt sich mir nicht.
Am 10.3. habe ich erneut dem Support geschrieben und nachgefragt, wie sich die Differenz erklären lässt.
Am 11.3. habe ich folgende Nachricht erhalten:
"Wir erstatten bei einer Veranstaltungsabsage oder Veranstaltungsverlegung gegenüber dem Ticketkäufer den Ticketpreis exklusive der Gebühren.
Die Gebühren bilden Leistungen ab, die wir als Vorverkaufsstelle und der Veranstalter im Zuge des Verkaufs der Tickets bereits erbracht haben."
Am 11.3. habe ich dem Support zurückgeschrieben, dass ich die vollständige Rückzahlung erwarte und eine Frist von 14 Tagen dafür gesetzt. Ich bin gespannt, was passiert.
Ich bin mir nicht sicher, ob das einfach nur eine hundsmiserable Support-Erfahrung ist, bei der zufällig alles schief gelaufen ist, was schief laufen kann. Vergleiche Berichte auf z.B. Reddit oder entsprechende Klagen der Verbraucherzentrale lassen mich allerdings etwas anderes vermuten.
Ich bin jedenfalls stocksauer und werde in Zukunft mir die allergrößte Mühe geben, Tickets nicht mehr über diesen Anbieter zu erwerben.








